Oophage Lehmanni Pfeilgiftfrosch
 


Wissenschaftlicher Name: Ranitomeya Benedicta Shucushuyacu
Zugehörigkeit, Gruppe: Fantastica-Klade, Baumsteigerfrösche
Herkunftsland: Peru
Körpergrösse: 18-22 mm
Klima: 24-30 Grad (Nachtabsenkung bis 20 Grad) , 70-100% Luftfeuchtigkeit
Schutzstatus: In der Roten Liste der IUCN noch nicht verzeichnet.
Haltung / Schwierigkeit: mittel (nach meinem Ermessen)
Ernährung: Kleine Fruchtfliegen, Läuse, Springschwänze und kleiner Wiesenplankton.

Verbreitungsgebiet:

"...near Shucushuyacu a small town on the east bank of Rio Huallaga near Yurimaguas, Departamento Loreto, Peru; 196 m elevation; January 2006." BROWN ET AL., 2008
Das Verbreitungsgebiet von Ranitomeya Benedicta liegt in den feuchtheissen Tieflandregenwäldern der Pampas del Sacramento, die sich im Süden der Region Loreto und im Osten der Region San Martin in Peru ausbreiten.

Die Pampas del Sacramento werden vom Rio Ucayali im Osten, von der Cordillera Azul und dem Rio Huallaga im Westen und Nordwesten sowie den regelmässig überfluteten Teilen des Naturschutzgebiets Pacaya-Samiria im Norden eingegrenzt. Die südliche Verbreitung reicht mindestens bis zum Rio Cushabatay, einem Nebenfluss des Ucayali. Noch weiter südlich, bei der Stadt Pucallpa, wurden keine Exemplare von Ranitomeya Benedicta mehr gefunden.
Quelle: www.wikipedia.org

Ranitomeya Benedicta
Peru, Pampas del Sacramento, Rio Huallaga

Beschreibung, Verhalten und Haltung:

Die Pfeilgiftfrösche Ranitomeya Bendicta Shucushuyacu gehören zur Gruppe der Fantastica-Klade. Wie alle Ranitomeya Arten bleiben sie relativ klein und bewohnen die oberen und mittleren Höhen des Regenwaldes. Sie leben bevorzugt in den Bromelien.
Vor allem am Morgen, kann man sie auch am Terrarium Boden beobachten, wo sie im Laub nach kleinen Insekten jagen. Ihr unverkennbarer Ruf ist genauso speziell und erinnert eher an ein metallisches Vibrieren anstatt an das meist bekannte Trillern, wie bei so vielen anderen Arten.
Die Weibchen sind etwas grösser und dicker als die daneben fast zierlich erscheinenden Männchen. Sie erreichen eine Körperlänge von ca. 2 cm, die Männchen sind ein wenig kleiner.
Der Kopf ist an der oberen sowie an der unteren Seite leuchtend rot und schliesst wellenförmigen vom Rest des Körpers ab. Die Nasenlöcher sowie die Partie um die Augen sind tiefschwarz. Die schwarze Zeichnung um die Augen ist sehr variantenreich und hilft, den einzelnen Frosch zu identifizieren. Der Rest des Körpers ist mit einer blau- und manchmal fast leicht türkisfarbenen Netzmusterung überzogen. Auch diese variiert stark von feiner bis grober oder diffuser Musterung.

Ranitomeya Benedicta mit Kaulquappe
Ranitomeya Benedicta, mit Quappe

junger Ranitomeya Benedicta
junger Ranitomeya Benedicta

Ranitomeya Benedicta, Pampa Hermosa
Pampa Hermosa

Ranitomeya Benedicta, Shucushuyacu
Shucushuyacu

Variation:

Bisher sind nur zwei Varianten bekannt. Die Tiere aus der Umgebung Shucushuyacu (Peru) zeigen ein deutliches Netzmuster in blau, während Tiere aus der Umgebung von Pampa Hermosa eine eher diffuse blaue Zeichnung aufweisen und dadurch dunkler erscheinen.

Geschlechtsreife

Nach ca. 8 - 12 Monaten. Die ersten Gelege sind oft von minderwertiger Qualität.

Worterklärung:

"Benedicta" leitet sich vom lateinischen benedictus (= gesegnet) ab und bezieht sich auf das Verbreitungsgebiet der Art, die Pampas del Sacramento (Geheiligte Hügel). Der Name wurde auch gewählt, weil die Art schwierig zu finden ist und die Autoren sich durch das Auffinden persönlich "gesegnet" fühlten. (BROWN ET.AL. 2008)
Quelle: www.dendrobase.de


   Montag, 18. Dezember 2017

 

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